Computer Sicherheit


IP

obige Daten sind
über Sie bekannt

Aktuell ist das Thema Computer Sicherheit und Datenschutz in aller Munde. Die jüngsten Skandale der aufgedeckten Abhör-Angriffe der NSA sind jedem grob bekannt.

Die Frage die ich mir als IT-Dienstleister stelle ist, inwiefern wir (also Sie als Kunde, Unternehmen oder Privatperson)  davon betroffen sind und wie wir uns schützen können. Das Thema „Spionage“ kann man auf die Spitze treiben, das in einem paranoiden Verhalten endet. Hier muss man sich ehrlich fragen, welche meiner Daten sind „geheim“ und wo macht es keinen großen Unterschied da meine Daten eh irgendwo in anderen Händen sind?

Ein Zitat aus der Serie „Person of interest“ lautete: „Die Paranoiden leben länger“ 😉

 


Verhaltensmaßnahmen zum eigenen Datenschutz am Computer:

  • installieren Sie sich eine aktuelle Security-Suite, aber verlassen Sie sich nicht 100%ig darauf, die Hacker sind immer einen Schritt voraus
  • speichern Sie wichtige Daten auf einem USB-Stick, den sie nur bei Bedarf an ihren Computer anschliessen
  • erstellen Sie regelmässige Backups (Sicherheitskopien) ihrer wichtigen Daten
  • Schützen Sie diese Datenträger (USB-Sticks, CDs, DVS, externe Festplatten) vor Diebstahl oder Brand

 Sichere Passwörter

  • verwenden Sie nie das selbe Passwort mehrmals z.B. für das email-Konto und für ein Soziales Netzwerk

Vorsicht im Internet

  • achten Sie selbst darauf, welche Informationen Sie selbst im Internet veröffentlichen  z.B. auf sozialen Netzwerken Facebook, Twitter oder Blog-Plattformen, Foren, Chat-Protale, etc.

Vorsicht bei emails:

  • seien Sie sich bewusst, dass Ihre emails unverschlüsselt übertragen werden und „mitgelesen“, ja sogar manipuliert werden können
  • seinen Sie mißtrauische gegenübern Dateianhängen in emails – erst recht von Personen, die sich nicht kennen
  • fallen sie nicht auf gefälschte emails herein, die einen offiziellen Charakter versuchen zu vermitteln (z.B. Bank, Behörden, etc.)
  • vermeiden Sie die Teilnahme an Gewinnspielen – hier geht es nur um ihre email-Adresse um sie mit SPAM (Werbung) zu bombadieren
  • Antworten Sie nicht auf emails, die voller Rechtschreibfehler und Zeichenfehler sind und eine kryptische Abesenderadresse haben
  • markieren Sie nichterwünschte emails als „SPAM“, damit das email-Programm das nächstemal diesen Absender aussortiert
  • loggen Sie sich nicht über eine email in Onlineshops oder Bankingportale ein (diese Seiten sind gefälscht und leiten Sie um)

 Vorsicht beim Onlinebanking:

  • vermeiden Sie Onlinebanking mit einem Smartphone
  • geben Sie immer die Adresse ihres Bankingportals manuelle ein und achten Sie auf Schreibfehler (Hacker haben Seiten mit Schreibfehlern gemietet)
  • brechen Sie das Onlinebanking ab, wenn irgendetwas nicht so läuft, wie sie es erwarten
  • benutzen Sie eine aktuellen Security-Suite (Virenprogramm)
  • kontrollieren Sie bei der mobilen-tan auf dem Handy den Betrag und die Zielkontonummer
  • kontrollieren Sie regelmässig Ihre Kontoauszüge, Hacker könne Ihnen manipulierte Kontostände anzeigen
  • Verzichten Sie auf Zahlungen mit Kreditkarte im Internet – wer die Nr. hat kann fast alles damit anstellen

Vorsicht beim onlineshopping

ein kurzes Video vom BSI erklärt kurz, worauf es ankommt: „Das BSI über sicher online shoppen“

 


Verhaltensmaßnahmen zum Datenschutz im eigenen Heimnetzwerk:

  • verschlüsseltes WLAN mit WPA2 – ihr WLAN-Key (Schlüssel) sollte nicht bekannt sein z.B. in der Nachbarschaft (sollte es mal notwendig sein und ihr Router verfügt nicht über einen Gast-Modus) dann ändern sie paar Tage später den Key. Denn Sie sind dafür verantwortlich, was über Ihren Internetzugang passiert.
  • benutzen Sie hinter ihrem DSL-Modem einen „sicheren“ Router
  • Ändern Sie die Standardpasswörter von Internetboxen, Routern, WLAN-Accesspoints, etc.

Verhaltensmaßnahmen zum eigenen Datenschutz am Handy:

  • es gibt auch Viren für Handys
  • achten Sie darauf, welche Apps sie auf ihrem Smartphone installieren
  • seien Sie sich bewusst, dass ihr Adressbuch und alle Kontakte für jede App frei zugänglich ist (ob mit Erlaubnis oder nicht ist irrelevant)
  • seien Sie sich bewusst dass Ihr Handy-Anbieter im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung Ihr Bewegungsprofil, ihre Verbindungen und ihre SMS speichern kann
  • Handygespräche können selbstverständlich abgehört werden, es gibt spezielle „verschlüsselte Verbindungen“ für Politik und Wirtschaft, doch da kommen auch Geheimdienste dahinter
  • vermeiden Sie Onlinebanking mit dem Smartphone. In der Kombination mit dem „m-tan Verfahren“ hat ein Virus leichtes Spiel.
  • aktuell (24.10.2013) wurde gemeldet dass das vermeintlich sichere m-tan Verfahren gehackt wurde -> es wird ein Tan-Generator empfholen

Computer-Coach

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Lassen Sie sich beraten.
Haben Sie Fragen, dann scheuen Sie sich nicht sich an Ihre Bank oder an das BSI ( Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik) zu wenden. Selbstverständlich können Sie auch mit mir per email oder im Kommentarfeld Kontakt aufnehmen. Ich versuche zeitnah zu helfen. Im Raum Darmstadt kann ich Sie auch Vor-Ort beraten. Meine Website als IT-Dienstleister finden Sie hier…

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